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Das Naturerbe Zentrum Rügen

Aussichten vom Adlerhorst

In Prora, nördlich des idyllischen Ostseebades Binz, wurde am 24. Mai ein Erlebniszentrum für kleine und große Naturfreunde eingeweiht: das Naturerbe Zentrum Rügen. Hier, an der östlichen Inselküste, liegen die drei Ökosysteme Wald, Offenland und Feuchtgebiete dicht beieinander und begünstigen eine Artenvielfalt, die so nirgendwo anders zu finden ist.

Naturerbeflächen sind Gebiete, die als dauerhafte Naturschutzflächen gesichert werden. Dies geschieht, indem ihre Land- und Wasserflächen der Trägerschaft der Bundesländer, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt oder gemeinnützigen Naturschutzverbänden unterstellt werden, um die Flächen im Sinne des Natur- und Artenschutzes zu schützen.

Schöne Aussichten für Adleraugen


Auf geführten Wanderungen durch die 1.900 Hektar große Naturerbe Fläche, zum Beispiel zu den berühmten Feuersteinfeldern, können die Besucher die abwechslungsreiche Schönheit der Insel Rügen aus nächster Nähe bestaunen.

Auf einem Baumwipfelpfad hoch über den Wipfeln des Küstenmischwaldes lässt sich der Blick auf die Ostsee genießen und mit etwas Glück sogar den hier heimischen Seeadler auf seinen Rundflügen beobachten. Der stufenlose Holzweg mit einer maximalen Steigung von 6% lädt zu einem barrierefreien Naturerlebnis ein.

Der architektonische Höhepunkt des Naturerbe Zentrums ist aber zweifellos der "Adlerhorst". Die 40 m hohe, filigrane Holzkonstruktion bietet eine spektakuläre Aussicht über den 10 km langen Strand von Prora, die Boddenlandschaft, das Biosphärenreservat Südostrügen und den Nationalpark Jasmund.

Naturkunde in grüner Kulisse


In spannenden Erlebnisausstellungen in dem als Passivhaus konzipierten Informationszentrum erfahren kleine und große Naturforscher Wissenswertes über die Flora und Fauna der Insel Rügen. Ergänzt wird das Programm zudem durch Wanderausstellungen zu verwandten Umweltthemen.

Vom Hotel Atrium auf Rügen ist es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur eine kurze Reise bis zum Naturerbe Zentrum, das am 15. Juni seine Tore für die Besucher öffnete.